Mai 2018

Vortrag: Alltag und Ausbeutung

22. Mai 2018

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Der Lebensstandard des globalen Nordens ist heute so hoch wie nie zuvor. Um ihn zu sichern, bedienen wir uns täglich an den ökologischen und sozialen Ressourcen anderer. Diese imperiale Lebensweise verschärft globale Krisenphänomene wie den Klimawandel, die Vernichtung von Ökosystemen oder die zunehmende soziale Polarisierung.

Der Vortrag von Markus Wissen beleuchtet, wie dieses System gestrickt ist - und wie wir darin verstrickt sind. In einer kritischen Diskussion mit euch will er zur Reflexion unserer etablierten Lebensweise anregen und Perspektiven zu ihrer Überwindung aufzeigen.

Eine Veranstaltung von FreiraumKollektiv e.V. mit Förderung durch die Rosa-Luxemburgstiftung NRW.

Jetzt mitfahren: Exkursion zum Hambacher Forst

01. Mai 2018

Dass der Abbau von Braunkohle die Umwelt zerstört und Menschen dazu zwingt, ihr Zuhause zu verlassen, ist kein Geheimnis, die Dimensionen bleiben trotzdem oft abstrakt. Deswegen laden wir euch ein, mit uns einen Ausflug zu machen! Wir wollen mit euch an die Abbruchkante des Braunkohletagebaus fahren, um einen Eindruck vom Ausmaß der Zerstörung zu erhalten. Im Hambacher Forst treffen wir uns mit Aktivist*innen, mit denen wir bei einem Spaziergang durch die Natur über den Wald und ihre Aktivitäten zum Schutz der Umwelt vor den drohenden Rodungen für den Tagebau diskutieren. Abschließend werden wir eine verlassene Ortschaft besichtigen und dort mit Anwohner*innen über die Konsequenzen für ihr alltägliches Leben ins Gespräch kommen.

Verbindliche Anmeldung bis 16.05.2018 an info@freiraumkollektiv.org
Selbstkostenbeitrag von 20€ (je nach Möglichkeit)
Ganztätige Exkursion mit veganer Verpflegung 
Start und Ankunft mit dem Reisebus in Münster

Ablaufplan:

08:45 Uhr Treffen am Busparkplatz Gleis 22/jib 
-> Fahrt zur Abbruchkante Gartzweiler/Terra Nova, Treffen mit Naturführer -> Fahrt zum Hambacher Forst (Picknick etwa 13:00 Uhr) -> Führung im Hambacher Forst und Treffen mit Besetzer*innen -> Fahrt nach Buir (geräumtes Dorf) und Gespräch mit umgesiedelten Engagierten -> Rückfahrt (Ankunft etwa 20:30 Uhr)